Die Online Praxis für Zweitmeinungen — Prof. Ivar Friedrich
Herzinsuffizienz · CRT

Herzinsuffizienz:
Zweitmeinung bei Herzschwäche

Medikamente, CRT, Defibrillator oder Transplantation? Prof. Friedrich gibt Ihnen eine unabhängige Einschätzung, welche Behandlung bei Ihrer Herzinsuffizienz die richtige ist.

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Was ist Herzinsuffizienz?

Bei der Herzinsuffizienz (Herzschwäche) ist das Herz nicht mehr in der Lage, den Körper ausreichend mit Blut und Sauerstoff zu versorgen. Man unterscheidet zwischen einer Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF, EF unter 40%) und einer Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion (HFpEF, EF über 50%).

Die Behandlung der Herzinsuffizienz hat sich in den letzten Jahren erheblich weiterentwickelt. Neben einer optimierten medikamentösen Therapie stehen heute verschiedene interventionelle und chirurgische Verfahren zur Verfügung — von der kardialen Resynchronisationstherapie (CRT) über mechanische Kreislaufunterstützungssysteme bis hin zur Herztransplantation.

Behandlungsoptionen im Überblick

Medikamentöse Therapie

Optimierung der Herzfunktion

ACE-Hemmer, Betablocker, Diuretika und SGLT2-Inhibitoren bilden die Basis der Herzinsuffizienz-Therapie. Eine konsequente Optimierung kann die Prognose deutlich verbessern.

CRT / Herzschrittmacher

Kardiale Resynchronisationstherapie

Bei Linksschenkelblock und reduzierter Pumpfunktion synchronisiert das CRT-Gerät die Herzwände und verbessert die Herzleistung. Oft kombiniert mit einem Defibrillator (CRT-D).

ICD

Implantierbarer Kardioverter-Defibrillator

Schützt bei schwerer Herzinsuffizienz vor dem plötzlichen Herztod durch lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen. Wird bei EF unter 35% empfohlen.

LVAD / Kunstherz

Mechanische Kreislaufunterstützung

Bei terminaler Herzinsuffizienz kann ein linksventrikuläres Unterstützungssystem (LVAD) als Überbrückung zur Transplantation oder als dauerhafte Therapie eingesetzt werden.

Herztransplantation

Ultima Ratio bei terminaler Herzschwäche

Die Herztransplantation bleibt die wirksamste Therapie bei terminaler Herzinsuffizienz. Eine sorgfältige Indikationsstellung und Listung ist entscheidend.

Warum eine Zweitmeinung bei Herzinsuffizienz?

Die Therapieentscheidungen bei Herzinsuffizienz sind komplex. Ob ein CRT-Gerät wirklich indiziert ist, ob ein ICD implantiert werden sollte oder ob eine Herztransplantation in Frage kommt — diese Fragen erfordern eine sorgfältige Abwägung aller verfügbaren Befunde und Leitlinien.

Prof. Friedrich analysiert Ihre Echokardiographie, Ihre EKG-Befunde, Ihre Laborwerte und Ihre Krankengeschichte und gibt Ihnen eine klare, unabhängige Einschätzung — ohne wirtschaftliche Interessen und ohne Bindung an ein bestimmtes Krankenhaus oder Gerätehersteller.

Häufige Fragen

Wann ist eine CRT-Therapie bei Herzinsuffizienz sinnvoll?

Eine kardiale Resynchronisationstherapie (CRT) ist sinnvoll, wenn trotz optimaler medikamentöser Therapie eine schwere Herzinsuffizienz (EF unter 35%) mit einem Linksschenkelblock vorliegt. Das Gerät synchronisiert die Herzwände und verbessert die Pumpleistung deutlich.

Wann wird ein ICD bei Herzinsuffizienz empfohlen?

Ein implantierbarer Kardioverter-Defibrillator (ICD) wird empfohlen, wenn die Ejektionsfraktion dauerhaft unter 35% liegt und ein erhöhtes Risiko für lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen besteht. Er dient der Prävention des plötzlichen Herztodes.

Wann kommt eine mechanische Kreislaufunterstützung in Frage?

Mechanische Kreislaufunterstützungssysteme (LVAD) werden bei terminaler Herzinsuffizienz eingesetzt — entweder als Überbrückung bis zur Transplantation oder als dauerhafte Therapie (Destination Therapy), wenn eine Transplantation nicht möglich ist.

Wie läuft eine Zweitmeinung bei Herzinsuffizienz ab?

Sie übermitteln Ihre Befunde (Echokardiographie, EKG, Laborwerte, Arztbriefe) digital. Prof. Friedrich analysiert diese und bespricht seine Einschätzung in einer Videosprechstunde mit Ihnen — innerhalb von 48 Stunden nach Eingang der Unterlagen.

Übernimmt meine private Krankenversicherung die Kosten?

Privatpatienten können die Kosten in der Regel über ihre private Krankenversicherung abrechnen. Die Honorare richten sich nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Wir empfehlen, vorab bei Ihrer Versicherung nachzufragen.

Fragen zu Ihrer Herzinsuffizienz?

Prof. Friedrich analysiert Ihre Befunde und gibt Ihnen eine klare, unabhängige Empfehlung zur weiteren Therapie.

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